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Warum erhöhen Werbemittel die Werbewirkung von Kampagnen?

Werbeartikel-Schelte im Handelsblatt

Verschenkte  Werbeartikel?

Beliebter Klassiker: der Mug - Werbeartikel-Schelte im HandelsblattRecht hat sie, die Handelsblatt-Autorin Sabina Wachtel: plan- und sinnlos in den Markt und zum Kunden gepumpte Werbeartikel (gerne auch “Streuer” genannt) verfehlen ihren Zweck!

 

Ganz im Gegenteil: sie kitzeln eine Abwehrhaltung wach. Insofern hält die Autorin in ihrer Kolumne einem Teil der Werbeartikelbranche einen Spiegel vor.

 

Dabei benennt sie durchaus auch positive Beispiele für den gelungenen Einsatz von Werbeartikeln. Dass sie dabei unbeirrbar von “Werbegeschenken” schreibt, weiß sie vielleicht nicht besser.

 

Obschon sie dies als Buchautorin ( z.B. Hrsg. von “PR- und Medienberater. Personen, Leistungen, Basics”, Campus Verlag, Frankfurt 1999), Beraterin und Coaching-Expertin für das Spitzenmanagement vielleicht doch sollte.

 

Auch lässt der Tonfall des Artikels aufhorchen. Eine unverhohlene, zutiefst subjektive Ablehnung hat hier die Feder geführt: “Ich fordere somit einen Stopp für Stifte, Blöcke und Tassen. Das kostet ja auch alles Geld, aber niemand freut sich.”

 

 

Werbeartikel wirken – Zahlen lügen nicht

 

Da muss der Expertin glatt die Werbeartikel-Wirkungsstudie des Gesamtverbandes der Werbeartikel Wirtschaft entgangen sein.

 

Die Studie korrigiert valide das subjektive Befinden der Autorin: 93% der Empfänger nutzen Werbeartikel. Werbeartikel wirken längerfristig: Knapp die Hälfte der Werbeartikel ist bereits über ein Jahr in Gebrauch. Nicht freuen sieht anders aus.

 

Da lohnt doch glatt ein zweiter Blick – hinter den Spiegel. Handelsblatt? Und ja, da ist sie, die Zahl, die in keinem “kritischen” Artikel zum kommunikationsstärksten Werbeträger fehlen darf: die 3,5 Mrd € Jahresumsatz.

 

Die tun natürlich gerade dem Print-Markt weh, der von sinkenden Anzeigenerlösen leben muss. Auch hier kennt die Werbeartikel-Wirkungsstudie den Grund: “Werbeartikel erreichen 80% der Bevölkerung ab 14 Jahren (an einem Durchschnittstag)”.

 

TV (72%), Tageszeitung (65%) und Plakate (51%) folgen auf den Plätzen. Natürlich muss man als Coach solche Zahlen nicht aus dem Stand parat haben.

 

Wenn man sich aber auf das Parkett des Marketings begibt, sollte man wissen, wovon man schreibt. 3,5 Mrd € Jahresumsatzvolumen sind ein zu gewichtiges Relevanz-Indiz, als dass man dieses vor der Niederschrift einer solchen Kolumne für eine Kompetenzplattform wie das Handelsblatt unrecherchiert lässt.

 

Und die Moral von der Geschicht?

 

Lasst Werbeartikel-Profis ans Beraterwerk, bevor ihr Werbeartikel einsetzt. Dann verschwendet ihr keine Resssourcen und langweilt oder verägert auch keine Kunden.

 

 

Autorin: Richard Kastner

 

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